Restream nimmt einen Stream von dir entgegen, sendet ihn von seinen eigenen Servern erneut aus und stellt dir dieses Vergnügen jeden Monat in Rechnung. SplitCam encodiert einmal auf deinem Rechner und öffnet die Verbindung zu jeder Plattform selbst — 84+ Ziele, nichts läuft über Dritte, nichts zu abonnieren.
Ein Cloud-Multistreaming-Dienst ist ein Vermittler. Du schickst ihm einen Stream, er hält eine Kopie auf seinen Servern und leitet diese Kopie an jede Plattform weiter, die du verbunden hast. Der Komfort ist echt — und die Konstruktion dahinter ebenso: deine Sendung läuft über eine Infrastruktur, die dir nicht gehört, und die Rechnung kommt, ob du in dem Monat viermal gestreamt hast oder gar nicht.
Jedes Bild geht zuerst zum Vermittler und erst danach zu deinem Publikum. Das ist ein Netzwerk-Sprung mehr und ein Dienst mehr, der laufen muss, während du live bist.
Ein Abo rechnet nach dem Kalender ab, nicht nach den Stunden, die du tatsächlich sendest. Streamst du zweimal im Monat, zahlst du trotzdem für die sechsundzwanzig Tage, an denen du es nicht getan hast.
Qualität, Anzahl der Ziele und Funktionen sind das, was dein Tarif hergibt. Etwas davon zu ändern ist eine Preisentscheidung und keine Frage der Einstellungen.
Das Teure am Streamen ist das Encoding des Videos, und dein Rechner erledigt es ohnehin. Ist das Bild einmal encodiert, sind vier Plattformen statt einer nur vier Netzwerkverbindungen. SplitCam öffnet sie selbst — Hardware-Encoding über NVENC, QuickSync oder AMF unter Windows und VideoToolbox auf dem Mac, danach eine direkte Verbindung zum Ingest-Server jeder Plattform.
Ein Encoding versorgt jedes Ziel — eine weitere Plattform kostet damit Bandbreite und keine CPU.
Du willst 6 Mbit/s an Twitch und 2,5 Mbit/s an Facebook? Stell sie einzeln ein, statt für alles eine einzige Einstellung des Vermittlers zu übernehmen.
Wenn eine Plattform läuft und deine Verbindung läuft, läuft dein Stream. Es gibt keinen dritten Dienst, der stellvertretend für dich ausfallen kann.
Twitch, YouTube, Facebook, Kick, TikTok, X und der Rest stehen schon mit sinnvollen Voreinstellungen in der Liste.
Das ist die ehrliche Grenze des direkten Sendens, und man sollte sie vor dem Wechsel kennen. Ein Vermittler braucht einen Upload von dir. Direkt zu senden braucht die Summe aller Ziel-Bitraten gleichzeitig aus deinem Haus heraus — vier Plattformen mit empfohlenen Einstellungen sind rund 17 Mbit/s Upload. Wenn deine Leitung das nicht hält, ist ein Cloud-Vermittler kein Komfort, sondern das, was Multistreaming überhaupt erst möglich macht. SplitCam bringt einen Upload Speed Test mit, damit du das vor der Entscheidung prüfen kannst, und du kannst jederzeit weniger Ziele mit niedrigeren Bitraten fahren — aber wenn dein Upload der Engpass ist, löst Restream ein Problem, das SplitCam nicht lösen kann. Dasselbe gilt fürs Streamen vom Laptop über Hotel- oder Mobilfunk-Internet: dort fängt der Vermittler die Schwankungen ab, statt dass dein Publikum sie zu sehen bekommt.
Ehrliche Tabelle. Die letzten beiden Zeilen sind die, die es für dich entscheiden sollten.
| Funktion | SplitCam | Restream |
|---|---|---|
| Preis | Kostenlos, kein Wasserzeichen | Gratis-Tarif plus kostenpflichtige Tarife — aktuelle Preise prüfen |
| Wie der Stream läuft | Direkt von deinem Rechner an jede Plattform | Über deren Cloud weitergeleitet |
| Ziele | 84+ vorkonfiguriert | Mehrere Plattformen, je nach Tarif |
| Szenen-Komposition auf deinem Rechner | Ebenen, Quellen, KI-Hintergrund, Effekte | Studio läuft im Browser |
| Virtuelle Kamera für Zoom / Teams / Meet | Eingebaut, 60+ Apps | Nicht ihr Zweck |
| Funktioniert ohne Internetverbindung zu einem Vermittler | Lokale Aufnahme läuft weiter | Der Dienst ist das Produkt |
| Nötige Upload-Bandbreite | Summe aller Ziel-Bitraten | Ein Upload, für dich verteilt |
| Streamen über eine instabile Leitung | Deine Leitung ist der Stream | Vermittler fängt die Schwankungen ab |
Ja, für den Multistreaming-Teil. SplitCam ist kostenlos, ohne Wasserzeichen und ohne Abo, und es multistreamt an 84+ Plattformen. Der Unterschied liegt in der Architektur, nicht in einer Funktionsstufe: SplitCam sendet jeden Stream von deinem Rechner aus, statt ihn über einen Cloud-Dienst weiterzuleiten.
Ja, und das ist der wichtigste Punkt zum Prüfen. Ein Vermittler nimmt einen Upload von dir entgegen; direkt zu senden braucht die Summe aller Ziel-Bitraten auf einmal — rund 17 Mbit/s für vier Plattformen mit empfohlenen Einstellungen. SplitCam hat einen Upload Speed Test eingebaut, du weißt es also in einer Minute und nicht erst mitten im Stream.
Ja. Jedes Ziel nimmt denselben Stream-Key, den dir die Plattform gibt. An deinen Kanälen und ihren Einstellungen ändert sich nichts — nur der Ort, an dem die Verbindung entsteht.
Du baust sie in SplitCam selbst: Quellen als Ebenen auf einer Fläche, KI-Hintergrundentfernung, Effekte, Browser-Quellen für Overlays. Wenn du zugleich von OBS kommst: SplitCam importiert OBS-Szenensammlungen mit einem Klick.
Ja, lokal auf deinem eigenen Rechner — und das läuft weiter, ganz gleich, was gerade mit irgendeinem Onlinedienst ist.
Kein Konto anzulegen, kein Zeitlimit und kein Wasserzeichen. SplitCam ist seit 2003 kostenlos, aktuell in Version 10.9.2.
Kostenloser Download, Windows 10/11 und macOS 13+. Prüf deinen Upload mit dem eingebauten Speed Test, füg deine Keys ein — und der Vermittler ist kein Teil deines Setups mehr.
⬇ Kostenlos herunterladen