SplitCam ist eine kostenlose Streaming-Software für Kick auf PC und Mac. Unter Windows meldest du dich in SplitCam bei Kick an, und die App trägt Stream-URL und Stream-Key für dich ein; du kannst beides auch von Hand einfügen. Dann baust du eine Szene aus Kamera und Spiel und klickst auf „Live gehen“.
Vor Schritt 1 brauchst du zwei Dinge: SplitCam (kostenloser Download) und ein Kick-Konto. Die Schritte 1–4 richtest du einmal ein; danach brauchst du nur noch Schritt 5.
Öffne die Stream-Einstellungen, klicke auf „Stream hinzufügen“ und wähle Kick. Kick braucht zwei Werte: die Stream-URL (die Adresse des Kick-Servers) und deinen Stream-Key. Variante A — anmelden. Melde dich in SplitCam bei deinem Kick-Konto an. Unter Windows (SplitCam 11.0.13 oder neuer) trägt die App dann Stream-URL und Stream-Key für dich ein; siehst du Kick nicht in der Liste, aktualisiere SplitCam. Auch am Mac kannst du dich bei Kick anmelden; sind Stream-URL und Stream-Key danach nicht ausgefüllt, nimm Variante B. Variante B — einfügen. Öffne dein Kick-Creator-Dashboard, gehe zu „Channel“ und dann zu „Stream URL and Key“, kopiere beide Werte und füge sie in die passenden Felder in SplitCam ein.
Eine Szene ist das, was deine Zuschauer sehen, und sie besteht aus Ebenen. Füge eine Kameraebene hinzu (eine Webcam oder dein Handy als Kamera) und eine Ebene für das Spiel oder für deinen ganzen Bildschirm. Unter Windows erfasst die Quelle Spielaufnahme das Spiel selbst; klappt das nicht direkt, zeigt SplitCam stattdessen das Spielfenster. Am Mac nutzt du „Bildschirmaufnahme“ oder „Fensteraufnahme“. Für Overlays oder Alerts von einem Webdienst fügst du eine Webbrowser-Quelle hinzu (am Mac heißt sie „Browser“) und trägst die Widget-URL ein, die dir der Dienst nennt.
Öffne unter Windows den Audiomixer (am Mac siehst du dir die Audioebenen an) und prüfe, ob dein Mikrofon und dein Systemaudio — der Ton, den dein Computer abspielt — beide da sind. Fehlt eines, füge es als Quelle „Mikrofon“ oder „Systemaudio“ hinzu. Sprich ins Mikrofon, lass das Spiel ein paar Sekunden laufen, beobachte die Pegelanzeigen und schalte alles stumm, was die Zuschauer nicht hören sollen.
Wähle in den Stream-Einstellungen die Auflösung, die Bildrate (Bilder pro Sekunde) und die Bitrate (wie viel Video du pro Sekunde sendest). Kick erlaubt höchstens 1920×1080 bei 60 Bildern pro Sekunde und 8 000 kbit/s, und das Video muss H.264 sein; bleib mit deinen Einstellungen also innerhalb dieser Grenzen. Fang niedrig an und erhöhe die Bitrate nur, solange dein Upload noch Luft hat. Für passende Startwerte helfen dir unter Windows die Option Empfohlenes Preset und der Schnellstart-Assistent, der deinen Upload und deine Hardware testet; am Mac machst du vorher einen beliebigen Online-Speedtest. Unter Windows nutzt SplitCam den Hardware-Encoder deiner Grafikkarte (NVENC, QuickSync oder AMF), wenn sie einen hat.
Lege zuerst bei Kick deinen Stream-Titel und deine Kategorie fest („Edit Stream Info“ in deinem Creator-Dashboard): Ohne sie startet der Stream unter Umständen nicht richtig. Willst du auch auf Twitch oder YouTube streamen? Füge sie jetzt in den Stream-Einstellungen hinzu; unter Windows geht das nicht, solange der Stream läuft. Dann klickst du in SplitCam auf Live gehen (am Mac heißt der Button „Geh live!“), und dein Video geht an deinen Kick-Kanal.
Für den ersten Stream brauchst du davon nichts.
SplitCam kann deinen Stream gleichzeitig an mehrere Plattformen senden, jeweils mit eigener Bitrate. Füge sie vor dem Start hinzu. Die Multistreaming-Seite erklärt, wie das funktioniert und welche Regeln Kick und Twitch dafür aufstellen.
Die Aufnahme in eine Datei läuft getrennt vom Livestream: Am Ende liegt die ganze Session auf deiner eigenen Festplatte, und du kannst daraus Clips schneiden.
Verbinde dein Handy als zusätzliche Kamera, ganz ohne Capture-Karte. Mehr dazu unter Handy als Webcam.
Unter Windows kann ein kleines schwebendes Fenster zeigen, ob jeder Stream noch online ist, während ein Spiel im Vollbild läuft. Die Seite zum Streaming-Setup erklärt es.
Streamst du auch auf Twitch? Twitch hat einen eigenen Stream-Key und ein paar eigene Simulcast-Regeln: So streamst du auf Twitch.
Kick nimmt einen Stream von jedem Programm an, das nach einer Stream-URL und einem Stream-Key fragt; kostenlose Software wie SplitCam funktioniert also. SplitCam blendet kein Wasserzeichen ein und läuft unter Windows 10 (ab Version 2004), Windows 11 und macOS 13 oder neuer.
Erstelle ein Kick-Konto, installiere SplitCam, wähle in den Stream-Einstellungen Kick und melde dich entweder bei Kick an oder füge Stream-URL und Stream-Key ein. Baue aus deiner Kamera und deinem Spiel eine Szene und klicke auf „Live gehen“. Die fünf Schritte oben erklären das alles im Einzelnen.
In deinem Kick-Creator-Dashboard: „Channel“, dann „Stream URL and Key“. Dort zeigt Kick die Stream-URL (die Adresse seines Servers) und den Stream-Key an. Meldest du dich unter Windows (SplitCam 11.0.13 oder neuer) in SplitCam bei Kick an, musst du nichts kopieren: Die App trägt beides selbst ein. Halte den Key geheim.
SplitCam ist kostenlos und blendet kein Wasserzeichen ein. Welche Anforderungen Kick an einen neuen Kanal stellt, bestimmt Kick selbst; schau dazu in deinem Kick-Konto nach.
Ja. SplitCam für macOS 13 oder neuer kann sich bei Kick anmelden; sind Stream-URL und Stream-Key danach nicht ausgefüllt, füge sie in den Stream-Einstellungen ein. Die Quelle „Spielaufnahme“ gibt es nur unter Windows, am Mac nutzt du also „Bildschirmaufnahme“ oder „Fensteraufnahme“.
Ja. Füge Kick und Twitch vor dem Start in den Stream-Einstellungen hinzu und klicke dann einmal auf „Live gehen“. Beide Plattformen haben Regeln, wenn du gleichzeitig woanders streamst. Twitch hat seine Simulcast-Richtlinien. Ein Kanal im Kick-Partnerprogramm muss den Multistreaming-Schalter von Kick einschalten; das verringert die Auszahlung für diese Session (die aktuelle Höhe nennt das Kick-Hilfecenter). Die Multistreaming-Seite erklärt diese Regeln.
Kostenlos für Windows und macOS. Keine Kreditkarte, kein SplitCam-Konto, kein Wasserzeichen.
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